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Schlagwort: Wissenspodcast

Die Schönen Künste | Seid doch mal laut! Eckt doch mal an!

In meinem Podcast habe ich mich mit dem Thema „Kunst Mit Ecken – muss ein Künstler nur gefallen oder darf man anecken?“ beschäftigt. Seitdem geht mir nicht aus dem Kopf, dass der Begriff der schönen Künste irreführend sein könnte. Auf Zeno.org kann man nachlesen, wie sich die schönen Künste von den technischen oder nützlichen unterscheidet: Schöne Kunst, heißt im Gegensatze zu den technischen od. nützlichen Künsten jede Kunst, deren Producte einen selbständigen ästhetischen Werth haben, deren treu Aufgabe also die Darstellung des Schönen in den Formen u. innerhalb der Grenzen eines ästhetischen Ganzen ist. Den Eintheilungsgrund der Schönen Künste entlehnt man gewöhnlich von der Verschiedenheit der äußeren Mittel der Darstellung; diese sind entweder Töne, od. (ruhende u. bewegte) Gestalten, od. Worte; demgemäß unterscheidet man: a) tonische od. akustische Künste: Musik, entweder reine Instrumentalmusik, od. Gesang od. beide verbunden; b) plastische Künste: Baukunst od. Architektur, Bildhauerkunst (Plastik im engeren Sinne), Malerkunst; c) redende Künste: Poesie (Dichtkunst) mit ihren verschiedenen Formen u. Arten u. Beredtsamkeit. Vermöge ihres Darstellungsmittels ist jede Kunst an gewisse Grenzen gebunden, welche sie ohne Beeinträchtigung ihres eigenthümlichen ästhetischen Charakters nicht überschreiten kann; hierher gehören z.B. die berühmten Untersuchungen in G. E. Lessings Laokoon über die Grenzen der Poesie…

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Coache dich selbst! 7 Wege für ein glückliches Sängerleben.

Musik ist alles, aber dann eben doch nicht. Ihr kennt das vielleicht… Man arbeitet hart an der Vorbereitung eines neuen Programms, einer neuen Partie oder einfach auch Organisatorisch für das nächste Vorspiel oder Vorsingen. Man bleibt ganz verbissen daran das Notenmaterial, Text , Stilistik und Ausdruck zu studieren. Allmählich fühlt sich der Weg hart und schwer an, wirklich auf der Bühne überleben zu können und man beginnt zu zweifeln. Abstand, Sackenlassen und einfach mal wieder was anderes tun ist dann angesagt.Verbissenheit und Starrsinn tut der Musik so wenig gut, wie zu viel Zucker in deiner Lieblingssüßigkeit. Wie können wir uns also mit vollem Fokus und Disziplin auf die Musik einlassen, ohne diese Aufgabe als die existenziellste unseres Lebens zu begreifen? Mir hat dabei das Standardwerk 7 habits of highly effective people von Stephen R.Covey geholfen. Das TIME Magazine zählt Covey Werk zu den 25 einflussreichsten Management-Methoden. Oh je das klingt jetzt ganz trocken: Management- Methode, aber im Grunde geht es viel mehr darum, wie man effektivsten mit sich und anderen umgeht. Ein Schlüsselwerk in Sachen human Bevor es richtig los geht: Ihr könnt den Blogbeitrag auch als Podcast hören. Hie gibt es einen kleinen Einblick: Der wohl berühmteste Gedanke von…

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Oper & Leben | Neue Podcast-Folgen zum Thema: Coache dich selbst!

Es hat sehr lange gedauert, aber in dieser Woche stelle ich nun endlich die neue Podcast-Folge zum Thema „Coache dich selbst! 7 Gewohnheiten für ein glückliches Sängerleben“ online. Die zweiteilige Episode könnt ihr am 22.10 abrufen. Angelehnt an die Methode „7 Habits of highly effective people“ stelle ich dar, warum Musik alles sein sollte, aber dann doch eben wieder nicht, um ein guter Sänger zu sein und ein glückliches Sängerleben zu führen. Verfolgt mal diese Aussagen: Ein guter Sänger ernährt sich gut.Ein guter Sänger sucht den Ausdruck in der Natur.Ein guter Sänger ist körperlich stark.Ein guter Sänger wird den Ausdruck in der Spiritualität zu empfinden wissen.Ein guter Sänger ist kontaktfreudig und leicht im Umgang mit anderen.Ein guter Sänger spricht mindestens 3 Sprachen neben seiner Muttersprache.Ein guter Sänger kann es sich auch richtig gut gehen lassen.Ein guter Sänger ist ein Organisationstalent. Ein guter Sänger ist sorglos und frei. Wie weit entfernt scheint die Opern- und Konzertwelt voller Glamour und Drama der 70er Jahre. Maria Callas soll ja mal gesagt haben: „Nur ein trauriger Vogel kann singen.“ Wenn ich das Interview mit Maria Callas höre, scheint es mir, dass die Operndiva das Gefühle gehabt haben muss gegen eine feindliche Welt anzukämpfen: Umso…

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Oper & Leben | Alle Videobeiträge Sommer 2020

In Kooperation mit dem Land Sachsen und der Kampagne #Sogehtsächsisch habe ich während des Sommers alle 2 Wochen Facebook-Beiträge, die nun auch auf dem Youtube Channel abzurufen sind. Hier nun alle Sommerbeiträge zum Nachhören: #1 Neuer Leipziger Kulturzirkel und Vorfreude auf Pressebesuch Die LVZ war zur Gast. Den Artikel könnt ihr hier nachlesen. #2 Ferienstimmung und Eindrücke vom Neuen Leipziger Kulturzirkel #3 Feriengepäck: Simone Weil und Kerstin Hensel #4 Dietrichs Kleinod und die Neue Musik im Fläming #5 Zu Gast im Jagdhaus Kössern Neue Beiträge und einen Videoblog mit spannenden Gesprächspartner wird es zwischen den Jahren 2020/2021 geben. Ich bin da schon fleißig in der Planung und im Gespräch. Danke an das #sogehtsächsisch Team und das Vertrauen! Generell schwelge ich ein wenig in Sehnsucht nach der schönen Ferienzeit. Auf meinem Instagram-Kanal gibt’s ein paar Eindrücke von der wundervollen Zeit auf Kefalonia: Eine schöne, kreative, hoffnungsvolle Woche wünsche ich euch!

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LINKSAMMLUNG zur Episode 7 „Starke Netzwerke“

Musikinformationszentrum des deutschen Musikrates: http://www.miz.org/ Ver.di Fachgruppe 8: http://www.musik.verdi.de/ GDBA – Bühnengenossenschaft https://www.buehnengenossenschaft.de/ FIA https://fia-actors.com/ DOV – Deutsche Orchestervereinigung https://www.dov.org/ FIM https://www.fim-musicians.org/ VDO https://www.vdoper.de/ Ensemble Netzwerk https://ensemble-netzwerk.de/enw/ziele-3000/ Kreatives Leipzig e.V. https://www.kreatives-leipzig.de/

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Oper & Leben lebt!

Im Rahmen des KdfS-Stipendiums DENKZEIT wurde Oper & Leben als erster Podcast für die Kampagne des Landes Sachsen vorgeschlagen. Damit darf ich als Kulturbotschafterin offiziell für #sogehtsächsisch produzieren. Wenn das nicht ein Anlass zum Feiern ist! Bei mir heißt es nun: ReLaunch. Das Rebranding der Episoden ist schon geschehen. Im Laufe der Woche erwarten euch neue Videos auf dem YOUTUBEChannel von #sogehtsächsisch. Ich werde auf meiner INSTA-Muse fleißig berichten. Ich freue mich riesig – besonders auf das wunderbare Mediateam, dass mich so warmherzig empfangen hat: Vielen Dank Robert! Hier kann man schon mal reinschnuppern: Schaut auch mal auf der homepage https://www.so-geht-saechsisch.de/ vorbei. Ab dem 06.Juli gibt es dann neue Episoden auf die Ohren: Beim OPER & LEBEN TALK habe ich die wunderbare Sopranistin Nora Lentner von der MuKo zu Gast. Ich werde über den ersten Leipziger Kulturzirkel berichten und gehe auf Landpartie. Das Jagdhaus Kössern freut sich schon auf meinen Besuch – dort ist es auch Konzerttechnisch sehr ruhig geworden… Ich wünsche Euch eine wundervolle Woche. Eure Muse, Juliane

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Neue Podcast Episode – Ist Digital das neue Kapital?

Auf neue Episoden könnt ihr euch ab 24.05.2020 freuen: Episode 4 – OPER & LEBEN | Digital ist das neue Kapital – Von (Un-)Möglichkeiten im Netz -> am 24.05.2020 Episode 5 – OPER & LEBEN TALK | Eva Meitner (Dirigentin) – Alles andere als nur ein bisschen Klassik TO GO -> am 25.05.2020 Episode 6 – OPER & LEBEN | Back to the Roots No. 2-> AM 14.06.2020 Zur Einstimmung hier meine Leseempfehlung für alle Digital-Newbies, die mehr über den Kunstmarkt im Netz wissen wollen:

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Glücklicher Podcast Start

Ich bin so dankbar in der letzten Woche die Möglichkeit gehabt zu haben mit zwei wundervollen Musikerinnen – Cecilia (Cellistin) und Eva (Dirigentin) – über ihre Projekte zu sprechen. Dabei ist mir bewusst geworden, dass der vermeintliche Stillstand der Konzertwelt eine neue kreative Welle in Bewegung gesetzt hat. Wunderbar! Gerade jetzt scheint die Zeit reif, um die Bedeutung der Kammermusik in kleineren Kreisen wieder mehr herauszustellen. Ich finde es wundervoll, dass auch die Semperoper mit dem Format Semperoper Zuhause diese Chance genutzt hat. Ich hoffe sehr, dass diese Formate auch nach Corona erhalten bleiben. Hier mein persönliches Highlight aus dieser Reihe: Mit Cecilia habe ich mich über die in Vergessenheit geratene Hausmusikkultur ausgetauscht. Bei ihr in Wien gibt es tiefe Wurzeln einer gelebten Hausmusikkultur und sie hat mir erzählt, welch‘ große Chancen darin liegen hieran wieder anzuknüpfen. Auch hat sie betont, dass in solchen Konzertsituationen ein verantwortungsvolles Miteinander zu einem lebendigen Austausch über Musik erst möglich ist. Ich kann das nur bestätigen und werde mir vornehmen auch hier bei uns in Leipzig Hausmusik wieder aktuell zu machen. Mit verstaubter, förmlicher Soiree bei denen man anschließend soll das natürlich gar nichts zu tun haben – eher mit einer ungezwungenen, lockeren Begegnung…

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