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TROST

Es gibt nun Tage in diesen Wochen, die sich zwischen Enthusiasmus und Energielosigkeit einpendeln. Dass ich kaum längerfristig oder sogar mittelfristig planen kann, ist für mich persönlich die härteste Prüfung. Da habe ich gelernt mich selbst zu trösten – so blöd wie es sich anhört, ist es für mich doch heilsam.

Hier also meine 5 Weisen neben der Musik Trost zu finden:

  1. TATENDRANG: Auch wenn in Sachen normales Konzertleben kein Stein auf dem anderen steht in dieser Pandemie versuche ich mich auf eine naive Neugierde einzulassen, die mich andere Projekte planen lässt. Ein fast kindlicher Umgang mit Ideen, die so aus mir heraussprudeln, ist total tröstend. Einiges davon muss natürlich gleich wieder in den Papierkorb, aber im Grunde ist es ein Erneuerungsprozess, der Hoffnung für eine wunderbare Konzert- und Opernwelt spendet.
  • KLASSIKNEWS: Ich lese viel mehr Rezensionen, News und Feuilleton als vor der Krise. Berichte, Interviews und Kolumnen zum Thema Umgang mit der Krise helfen mir mich nicht so alleine zu fühlen und meine eigenen Gedanken zu reflektieren. So wie neulich der Gastbeitrag von Brigitte Fassbaender in der SZ. Ganz nach dem Motto: Möge die Missachtung mit der Pandemie ein Ende haben.
  • SOCIALMEDIA: Ich gönne mir einmal in der Woche ausgiebiges YouTuben, Facebooken und Instagrammen… Warum auch nicht? Das stillt meine Sehnsucht nach lieben Freunden, Reisen und Geselligkeiten. Ab und zu finde ich aber auch Trost zum Beispiel bei Dingens.Von.Kirchen So kann Kirche von Heute aussehen, finde ich.
  • WEIHNACHTEN: Wie bereits in meinem letzten Blogeintrag erwähnt liebe ich Weihnachten: Schmücken, Kerzen anzünden, ausgiebiges Kochen und natürlich Singen verbindet mich mit Weihnachten mit Menschen, die schon längst von mir gegangen sind, oder zu denen ich keinen intensiven Kontakt mehr habe. Weihnachten öffnet mein Herz.
  • METIME: Wellness zu Hause geht auch ganz wunderbar. Eine Blubberkugel für ein herrliches Fußbad hier; eine Haarmaske da und dann noch einfach mal früher ins Bett gehen um mal richtig von allem wegzukommen. Das gibt mir das Gefühl erfüllt zu sein und nichts zu Müssen.

Eine tröstende, friedliche Woche wünsche ich euch!

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